Besuch in St. Leon-Rot

Heute war ich noch einmal beim Training der L- und M-chen dabei und hab mir wieder eine kleine „Flat-Dosis“ genehmigt. Es ist schon toll zu sehen, wie unterschiedlich doch die einzelnen Charaktere und Leistungsstände der Hunde sind. Für mich ist der „Flat“ einfach ein toller Begleiter und Familienhund. Bleibt dran und arbeitet fleissig mit euren Hunden, dann werdet ihr sehr viel Freude zusammen haben.

Ein weiteres Highlight war natürlich der Besuch bei den nun 7 Wochen alten „Flattis“ aus dem N-Wurf. Die kleinen Racker waren heute bei schönem trockenen Wetter bei Claudia im Garten. Das war ein ganz schönes Gewusel – einfach herrlich! Da die Farbmarkierungen so langsam nicht mehr zu sehen waren, hat mich Claudia gebeten die Kleinen mit Wachsmalfarben neu zu markieren. Gar nicht so einfach bei so einem Gezappel und mit Wachsmalstiften, die erst über der Flamme erwärmt werden müssen. Wieder eine neue Erfahrung für mich. Ich freue mich jetzt schon auf das Markieren des O-Wurfes. Da hab ich mir überlegt, um es einfacher zu machen, die Wachsmalstifte über einem Windlicht zu erwärmen, damit man nicht ein blödes Einwegfeuerzeug benutzen muss.

Schau´n wir mal!

 

Emma wird in Schweden gedeckt

Der Progesteron-Wert hat gepasst und Andy hat sich mit Emma auf die Reise nach Schweden gemacht. Hin und zurück schlappe 2.600 km. Was tut man nicht alles für die Hundeliebe.

Emma – Estrella Damm Ashes of St. Helens wird in Schweden von Jackson – Straight Flush Yankee am 11. und 12. März problemlos gedeckt.

Am 01. April geht es zum Ultraschall und wenn alles klappt erwartet Emma ihre Welpen Mitte Mai!

Emma ist läufig

Emma – Estrella Damm Ashes of St. Helens ist läufig! So schnell hatte ich nach den Aussagen von Claudia damit gar nicht gerechnet. Aber das ist ja so toll – ich freu mich grad wie Bolle. Das ist ein ähnliches Gefühl wie Schmetterlinge im Bauch. Ein fantastisches Gefühl der Vorfreude.

Der Deckrüde ist ein Schwede – das wird eine lange Reise für für Emma! Sobald der Progesteron-Wert für den „richtigen Augenblick“ stimmt kann es losgehen! Ich bin richtig aufgeregt und hoffe, dass alles so klappt, wie ich es mir wünsche.

 

Nach vorne schauen

Mittlerweile sind ein paar Tage vergangen, dass ich meine Bailey über die Regenbogenbrücke begleiten musste. Ich vermisse sie so sehr und bilde mir ständig ein sie zu sehen, zu hören, zu riechen. Sie muss doch einfach plötzlich schwanzwedelnd um die Ecke kommen und mich begrüßen! Ich will sie wiederhaben 😥

Um mich abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen, hab ich mich deshalb am Sonntag auf den Weg nach St.Leon-Rot gemacht. Ich wusste, dass Claudia mit ihrem L-Wurf und ihrem M-Wurf ein Trainng angesetzt hatte und wollte einfach mal wieder zuschauen und meinen „Flat-Speicher“ wieder etwas auffüllen.

Als ich ankam waren die „L-chen“ schon voll im Trainingsbetrieb und so wechselte ich erst mal ein paar Worte mit Andreas Allmann über die Ereignisse der letzten Tage. Danach ging ich zur Trainingsgruppe von Claudia und dies war für mich ein sehr emotionaler Moment. Claudia nahm mich sofort in die Arme und stellt mich kurz der Gruppe vor und einige wussten sofort was passiert war und fühlten sofort mit mir. Dafür Vielen Dank an alle!

Nach dem Ende des Trainings ging es dann wie erhofft zum Welpen knuddeln. Bandy und die 12 „N-chen“ – was ein toller Moment. Zum ersten Mal habe ich 3 Wochen alte Flat-Babys mit „Welpenpampe“ gefüttert. Wer braucht da schon ein schützendes Handtuch um die Sauerei halbwegs zu verhindern? Ich nicht! Zusammen mit Sandra Brothe, die ich an diesem Tag kennengelernt habe, haben wir die 12 richtig schön satt gefüttert. Es war toll. Als dann eine ganze Zeit später die eigentlichen baldigen Welpenbesitzer kamen, waren die Kleinen satt und zufrieden, aber auch etwas müde 🙂

Vielen Dank für diesen wundervollen Tag. Ich freue mich jetzt schon richtig auf den kommenden „O-Wurf“. Die Mutter des künftigen O-Wurfes im Mai/Juni 2015 wird Estrella Damm Ashes of St. Helens werden.

Run Free Bailey

Mein geliebtes Hündemädchen hat mich verlassen! Run free Bailey!

So schnell kann es gehen. Bailey hat vor 1 Woche plötzlich morgens das Futter verweigert. Das war für mich zwar ungewöhnlich aber noch nicht tragisch. Das Futter wurde weggeräumt und am Abend nach dem Spaziergang war alles wieder einigermaßen im Rahmen und Bailey hat ihre Schüssel wie immer „inhaliert“! Komischerweise hat sie in den zwei folgenden Tagen morgens ihr Futter auch nicht angerührt. Allerdings hatte sie immer einen riesen Durst. Auch beim Training kam sie mir irgendwie lustlos vor und beim Gassi gehen war sie auch recht schlapp. Also auf zum Tierarzt um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Erst einmal wurde die Temperatur gemessen – leicht erhöht – erster Verdacht auf eine Infektion – um sicher zu gehen wurde Blut abgenommen und sofort in der Tierarztpraxis analysiert. Die Analyse fiel nicht gut aus. Die roten und weißen Blutkörperchen waren nicht im Gleichgewicht und vor allem die Leberwerte waren ganz schlecht. Zur genauen Diagnose wurde das Blut nun sofort an ein Fachlabor geschickt, das eine umfangreiche Diagnose durchführen sollte.

Zwei Tage später war das Eregebnis des Fachlabores da und mein Tierarzt erklärte mir, dass dringend eine weitere Untersuchung vorgenommen werden muss, da die Blutwerte „gar nicht gut aussehen“! Also gleich am Tag darauf zur Praxis – mittlerweile Temperatur fast normal, allerdings wurde Bailey in den zwei Tagen bis zum erneuten Tierarztbesuch immer träger und hatte eigentlich zu nichts Lust. Auch gefressen hat sie immer weniger. In der Praxis wurde mir nun das Ergebnis der Blutuntersuchung erklärt und der Verdacht auf einen Tumor im Bauchraum geäußert. Um dies abzuklären ging es gleich zum Ultraschall  – das große Erschrecken – dunkle Stellen im Bauchraum bei Leber und Milz und es sieht schon nach Flüssigkeit im Bauchraum aus.

Es wurde mir sofort der schnellstmögliche OP-Termin gegeben, der die schreckliche Gewissheit ergab. Bailey hat einen Lebertumor so groß wie ein Handball über die ganze Leber und schon richtig viel Blut im Bauch – Meine Maus hatte keine Chance und so musste ich sie leider über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Es tut so unendlich weh!

Für die Welt warst Du irgendjemand,
für mich warst Du die Welt. Ich vermisse Dich